Armut kann weh tun. Armut kann ausgrenzen. Armut kann einem ganz schön zusetzen. Was wissen wir eigentlich aus der Armutsforschung? Der Armut entkommen, bedeutet, dass wir uns mal Gedanken machen müssen, was Armut überhaupt ist! Was wissen wir über die Armut?

Gott hat die einfachen Menschen offenbar geliebt, denn er hat so viele von ihnen gemacht.

Abraham Lincoln

Als arm wird beschrieben, wer weniger als 60 Prozent des mittleren Netto Einkommens pro Jahr hat. Aber ist es immer Geld, das wir hernehmen können, um zu sagen, wer oder was arm ist?

Da hat es die Armutskonferenz in Österreich schon treffender formuliert: „Armut bedeutet immer ein Mangel an Möglichkeiten. Wer von Armut betroffen ist, hat ein geringes Einkommen, schlechte Bildungschancen, ist häufiger krank und kann am gesellschaftlichen Leben nur eingeschränkt teilnehmen.“

Schauen wir uns das mal genauer an.

Man spricht bei Armut, wenn ein oder mehrere Faktor(en) gegeben ist/sind:

  • Mangel an Möglichkeiten
  • Geringes Einkommen
  • Schlechte Bildungschancen
  • häufig krank
  • Eingeschränkte Teilnahme am gesellschaftlichen Leben.

Tut das, was ihr wirklich wirklich wollt.

Nicht wer wenig hat, sondern wer viel wünscht, ist arm.

Lucius Annaeus Seneca

Es war schon dem Philosophen Frithjof Bergmann bewusst! Und er sagte: „Tut das, was ihr wirklich, wirklich wollt.“ Selbst Jesus gab Thomas den Rat auf „was tun?“: “Tue Etwas, das Deinem Wesen entspricht, Etwas, das Du liebst. Belüge Dich nicht selbst. Sage Nichts, was Du nicht denkst, und tue Nichts anderes, als Du sagst. Sei ehrlich bei allem, was Du machst; mit Dir und mit Anderen.”

Es ist doch so, die einen lieben jenes, die anderen dieses. Wenn jeder das tut, was er sie liebt, wird es auch im Allgemeinen besser in der Wirtschaft. Und das am besten ohne Zwang, der Armut entkommen.

Teufelskreise auflösen können. Gesellschaftliche Psychohygiene. Der Armut entkommen!

Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier.

Mahatma Gandhi

Es zeugt eben von Charakterstärke, nicht Teil einer Neid- oder Streitgesellschaft zu sein. Nicht der Gier zu unterliegen, sondern bescheiden und genügsam sein Leben leben zu können. Das immer mehr haben wollen, das raubt uns doch den Verstand. Bescheidenheit ist eine Tugend.

Wie kann man nun am besten sogenannte „Teufelskreise“ auflösen? Ich denke das kann durch gutes Coaching gelingen. Coaching ist eine Begleitung. Aber auch Therapeutische Hilfen sind teilweise auch sehr hilfreich. Es ist zwar nicht alles Psyche, aber gerade in unserer Zeit heutzutage, haben wir es viel auch mit psychischen Erkrankungen zu tun, die chronisch werden können, wenn wir ihnen nicht rechtzeitig Beachtung schenken.

Gerechtigkeit als Mittel, der Armut zu entkommen.

Wenn man – aus welchem Grunde auch immer – den Gürtel enger schnallen muss, muss die Gerechtigkeit größer geschrieben werden. Sonst nimmt man die Menschen nicht mit.

Egon Bahr

Es gibt vieles, dass uns bewegt, doch was hätten wir ohne Frieden? Ich sage immer, was bringt mir Minuten von Gesundheit, wenn ich den Frieden nicht habe? Generell ist Frieden, die Frucht der Gerechtigkeit, ein so wichtiges Thema, das es noch mehr und mehr zu entwickeln gilt. Entwickeln wir mehr Liebe zur Gerechtigkeit. Gott will Frieden für alle Menschen. Wie sieht Dein Frieden aus? Hast Du einen guten Gerechtigkeitssinn? Stimmt dieser auch mit den göttlichen Prinzipien überein? Mit den Geboten? Den Menschenrechten und der Ersten Hilfe?

Eine gute Bildung hilft auch, der Armut zu entkommen!

Ein Haus ohne Bücher ist arm, auch wenn schöne Teppiche seinen Böden und kostbare Tapeten und Bilder die Wände bedecken.

Hermann Hesse

Wer nicht selber seine Gedanken anregt, für den wird gedacht, sagt man. Und ja genau um das geht es auch. Nur Gott ist rein gut für uns da. Deshalb ist es wichtig, dass wir uns jetzt, ja jetzt Gedanken machen, um gute Bildung. Der Armut entkommen, heißt auch, dass wir wieder Lust am Lernen entwickeln. Lust an Weiterbildung in unseren Bereichen, und damit meine ich nicht nur Weiterbildung! Sondern auch grundsätzliche Bildung, die die Bibel bieten kann. Wenn wir nicht aus Geschichte lernen, sind wir dazu gezwungen, sie zu wiederholen. In vielerlei Hinsicht wollen wir das nicht mehr, und das ist auch gut so.

Denn vor allem die dunklen Zeiten in der Geschichte der Menschheit wollen wir nicht mehr wieder erleben müssen. So ist es auch wichtig, dass wir gewisse Nie Wieder auch leben und solange mittragen, bis wieder ein Nie draus geworden ist.

Gute Bildung beginnt auch bei einer richtigen Einschätzung der Lage. Wer wenn nicht wir selbst und Gott und Jesus wissen, was uns gut tut, woran es uns mangelt. Prüfen wir uns, was wir benötigen.

Jesus und Gott helfen, wenn man sich zu ihnen bekennt!

Was der liebe Gott vom Gelde hält, kann man an den Leuten sehen, denen er es gibt.

Peter Bamm

Gerade in dieser Zeit sollte uns die Bibel (Gottes Wort und die Lehren Jesus) eine Stütze sein. In der Bibel können wir Kraft tanken, können wir Leben lernen. Natürlich ist auch Eigenverantwortung als Christ gefragt. Zwischenmenschlichkeit und christliche Nächstenliebe bereichern uns, gerade unsere Generation sollte sehen, wieso so vieles im Argen liegt, weil sich viele von diesen Werten weggelebt haben. Kehren wir um, die Gebote, die Bergpredigt und die Menschenrechte sind doch genau jene Werte, die uns gut tun.

Wie setzt man seine Kraft richtig ein?

Das Geben ist leicht; das Geben überflüssig zu machen, ist viel schwerer.

Henry Ford

Nütze auch Deine Kraft weise. Setze sie für Dich und Deine Nächsten gut ein. Ich habe mir auch viele Gedanken gemacht, wie man seine Kraft für sich und seine Ideen besser nützen kann. Ebenso ist eine neue Form des Bewusstseins ein Thema, dass wir nicht außer Acht lassen sollten. Richtige Bewusstseinserweiterung, und da spreche ich nicht von Drogen, sondern in der Wirklichkeit, können uns auch sehr stark und bewusst helfen, den Weg besser beschreiten zu können.

Soziale Sicherheit – ein Menschenrecht.

Um die Menschen zu lieben, muss man sehr stark das hassen, was sie unterdrückt.

Jean Paul Satre

Natürlich sind auch die Staaten und die UNO gefragt, zu handeln. Denn Artikel 25 – der internationalen Menschenrechte sagt es doch klar und deutlich:

„Jeder hat das Recht auf einen Lebensstandard, der seine und seiner Familie Gesundheit
und Wohl gewährleistet, einschließlich Nahrung, Kleidung, Wohnung, ärztliche Versorgung
und notwendige soziale Leistungen, sowie das Recht auf Sicherheit im Falle von
Arbeitslosigkeit, Krankheit, Invalidität oder Verwitwung, im Alter sowie bei anderweitigem
Verlust seiner Unterhaltsmittel durch unverschuldete Umstände. Mütter und Kinder haben Anspruch auf besondere Fürsorge und Unterstützung. Alle Kinder, eheliche wie außereheliche, genießen den gleichen sozialen Schutz.“

Vieles liegt diesbezüglich noch im Argen. So ist es sehr wichtig, dass die Politik endlich reagiert, und mehr und mehr Erziehung an Pensionen und an Leistung anrechnet. Gerade Alleinerziehende Mütter, habe es auch schwerer, schauen wir drauf, dass wir der Armut entkommen. Das geht aber nur, wenn die Politik auch auf unsere Bedürfnisse reagiert.

Übrigens lohnt es sich, die Menschenrechte zu lesen und auch zu leben, denn das ist geltendes Recht und was ich weiß, haben fast alle Länder dieser Erde sie auf die eine oder andere Weise in deren Verfassungen integriert. Einen genauen Bericht über die Menschenrechte findest Du in den Quellenangaben des Artikels und direkt bei amesty.de

Jean Ziegler sagt uns auch noch etwas, dass wir ernst nehmen sollten! „In den Ländern der Dritten Welt rackern sich die Menschen buchstäblich zu Tode, um die Schuldenberge abzutragen, die von skrupellosen, korrupten Diktatoren und Generälen angehäuft wurden.“ Jean Ziegler im Buch: „Imperium der Schande“

So bleibt es zu hoffen, dass auch bald die Staaten und die UN auf diese Schieflagen und Missstände Lösungen finden.

Wie gelingt der soziale Aufstieg? Setze jetzt Schritte und sprich mit bei uns, wie man der Armut entkommen kann!

Wenn wir kein Geld haben, dann brauchen wir wenigstens gute Ideen.

Oskar Lafontaine

Ein Wirtschaftsforscher bringt es auf den Punkt! „Das Problem stellen jene dar, die in den untersten Einkommensschichten bzw. in der Arbeitslosigkeit verharren. Um die müssen wir uns kümmern“, sagt er.

Aber ist es denn nicht so, dass wir von uns selber aus, durch Eigenverantwortung, das Heft in die Hand nehmen sollten? Was sagst Du dazu? Diskutiere bei uns hier mit! 

Welche Schritte kann jeder von uns denn nun setzen -> der Armut entkommen?

  • Mehr Liebe zur Gerechtigkeit entwickeln.
  • Die Eigenverantwortung wahren.
  • Die eigenen Kräfte richtig einsetzen.
  • Ein Einkommen, das wirklich zum Leben reichen kann.
  • Die richtige Arbeitsmarkpolitik für die heutige Zeit schaffen.
  • Das Köngreich Jesu Christi an erster Stelle stellen. Christliche Werte wieder leben.
  • Das tun, was man wirklich wirklich liebt und auch will.
  • In gute Bildung investieren, zumindest es den eigenen Kindern jetzt schon ermöglichen.

Auch wenn wir nicht alles selber schaffen, immerhin gibt es Vertreter und Politiker und Verantwortliche Stellen, die sich darum kümmern sollten, wenn wir sie denn auch darauf aufmerksam machen. Machen mangelt es eben auch an Bewusstsein!

Quellenangaben der Armut entkommen:

Nenne dich nicht arm, weil deine Träume nicht in Erfüllung gegangen sind; wirklich arm ist nur, der nie geträumt hat.

Marie von Ebner-Eschenbach

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